Theaterfahrt - UN BALLO IN MASCHERA

10.11.2019 um 15:00 Uhr

UN BALLO IN MASCHERA



 

(Ein Maskenball)
im Opernhaus Halle

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi
Libretto von Antonio Somma

 

 

Ein mächtiger Mann, sein nächster Vertrauter und dessen Frau. Liebe, Freundschaft, Hass und eine große Verschwörung, angelehnt an den mysteriösen Tod einer der schillerndsten Persönlichkeiten Europas: Das sind die Zutaten für Un ballo in maschera aus dem Jahr 1859 – eine der besonders legendären Opern Giuseppe Verdis.

Gustav III. von Schweden liebt Amelia, die Frau seines nächsten Vertrauten Renato. Amelia hat ebenfalls Gefühle für Gustav – und diese Gefühle bedeuten Gefahr. Nicht nur, weil die Wahrsagerin Ulrica prophezeit, dass Gustav von der Hand seines besten Freunds sterben wird, sondern auch, weil Gustav von politischen Verschwörern nahezu umzingelt ist. Als Renato Amelia und Gustav zu zweit überrascht, wechselt er auf die Seite der Verschwörer und verübt auf dem großen Maskenball einen Anschlag auf Gustav.

Dieser Mord ist keineswegs aus der Luft gegriffen. Gustav III. von Schweden war in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts eine bedeutende wie berüchtigte Person des europäischen Adels. Der aufgeklärte Monarch förderte nicht nur die Künste, sondern wollte im Sinne der Aufklärung die Privilegien des Adels beschneiden. Bei einem Maskenball in der Stockholmer Oper wurde er von maskierten Verschwörern erschossen.

Giuseppe Verdi hat aus diesem Stoff ein wahrlich dramatisches Feuerwerk komponiert, das die Erwartungen an große Oper – vom intimen Gefühlsdrama bis zur Thematisierung politischer Fragen – zur Gänze erfüllt. Das Werk musste in seiner Entstehungszeit zahlreiche Hürden der Zensur nehmen und wurde so zunächst von Stockholm nach Boston verlegt, bis in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts die ursprüngliche Verortung in Schweden und die Anlehnung an das reale historische Ereignis wieder an Popularität gewann. Noch heute ist dieses Werk ein beeindruckendes Psychogramm einer Herrscherfigur und zeigt Verdi als großen Melodiker und genialen Arrangeur, der dem Orchesterapparat ungeahnte Farben und Stimmungen entlocken kann. So entfaltet sich hier die klassische Dreierkonstellation zwischen Sopran, Tenor und Bariton, in der aus Freunden Feinde werden, als kongeniales Spiel um das unerbittliche Verhängnis. Gleichzeitig ist der Maskenball nach wie vor auch eine der Opern, bei der von Caruso bis Pavarotti große Sänger ihr Können demonstrierten.

An der Oper Halle ist für die Inszenierung dieses Verdi-Klassikers erstmals Isabel Ostermann zu Gast. Die gebürtige Braunschweigerin sorgt seit Anfang der 2000er Jahre mit klugen Operninszenierungen für Aufsehen und ist in der Spielzeit 2017/18 als Operndirektorin in ihre Geburtsstadt zurückgekehrt.
(Quelle: https://buehnen-halle.de/unballo_maschera vom 3.9.2019)

 

 

Eintritt je Person:  20 Euro (ab 10 Personen)
Anmeldung bis:      17.10.2019

Bitte beachten Sie, dass bis zum angegebenen Termin die Anmeldung und Zahlung der Theaterkarte erfolgt sein muss.
Wer einen organisierten Fahrdienst in Anspruch nehmen möchte, muss ebenfalls bis zu diesem Termin 12 Euro bezahlen (ab 6 Mitfahrern).
Da der Fahrpreis sich über die Teilnehmerzahl errechnet, kann es zu Rückzahlungen oder Nachforderungen kommen. Das ist leider nicht anders organisierbar. Abfahrt ist jeweils 60 Minuten vor Vorstellungsbeginn am Alten- und Pflegeheim Landsberg.

 

 

Ihre Landsberger Ansprechpartner:
Stadt- und Schulbibliothek- Telefon 20638
Alten- und Pflegeheim ,Hallesche Landstraße 7a  - Telefon 404449



 

 
 

Veranstalter / Veranstaltungsort

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06188 Landsberg

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